Donnerstag, 5. Februar 2015

Einladung zur Grusel-Party



Ich frage mich wirklich wie wir früher ohne Internet, Laptop, Telefon und Co. überleben konnten.
Nachdem mir doch tatsächlich das Netzkabel meines Laptops abgebrannt ist, war ich nun für 2 Wochen quasi offline.  
Bislang habe ich immer gedacht „Was soll schon passieren!“ und habe fröhlich meine Geräte über Nacht geladen. Bis mir dann - und das ist nicht übertrieben – mein Netzkabel abgebrannt ist. Und da habe ich mich noch gewundert warum es so komisch riecht, denn zum Glück saß ich direkt daneben und konnte sofort reagieren.

Nun hat natürlich kein gewöhnlicher Haushalt von jedem Teil ein Ersatzstück rumliegen. Also musste es erst bestellt werden. Aber kein Netzteil heißt auch kein Strom und kein Strom heißt auch kein Laptop.
Klar gibt es da noch Handys und Tablets über die man in alle sozialen Netzwerke gelangt bzw. E-mails schreiben kann. Aber die, für mich, so wichtigen Bearbeitungsprogramme funktionierten natürlich nicht. Und so war ich völlig aufgeschmissen. Ich konnte weder Fotos bearbeiten, noch Beiträge schreiben oder gar plottern.

Aber nun bin ich wieder da und direkt mit einem "Grusel-Beitrag".
Als ich unsere Juli gefragt habe was sie sich für eine Geburtstagsfeier wünscht, wusste ich bereits im Vorfeld die Antwort. "Eine Grusel-Party, oh kann ich bitte eine Grusel-Party haben?"

Natürlich kann sie – ich war ja schon mental und auch durch intensive Internet-Ideen-Suche vorbereitet. Und so haben wir uns direkt in die kreative Vorbereitungsphase gestürzt. Wir haben uns Grusel-Spiele überlegt, Grusel-Speisen ausgedacht und die ersten Grusel-Dekorationen besorgt. 

Natürlich dürfen auch entsprechende Einladungskarten nicht fehlen. Und wer mich kennt, weiß dass ich mich nicht mit den einfachen vorgedruckten Einladungen zufrieden gebe. Also haben wir gebastelt, gemalt und geklebt. Und nachdem auch mein Laptop wieder einsatzfähig ist, einen Text für die Innenseite gestaltet.

Gerade noch rechtzeitig und nun bin ich gespannt wer sich traut zu kommen ...

Für alle Interessierten gibt es die Innenseite der Einladung als kostenfreien Download HIER






Sonntag, 23. November 2014

Vogelfutter selbst gemacht


Heute gibt es wieder einen Post, der sich nicht unbedingt ums Nähen dreht, aber, so finde ich, auch hierher passt.

Diese Woche hatte unsere Juli beschlossen, dass die Vögel da draußen unbedingt Futter benötigen. Ich bin zwar der Meinung, dass sie noch genug finden - denn Schnee ist ja nicht wirklich in Sicht - aber Kinder sehen so etwas natürlich etwas anders.
Also haben wir uns an einem freien Tag dran gemacht Vogelfutter selbst zu machen.
Aus Kokosfett, losem Vogelfutter und Plätzchenausstechformen sind kleine Futteranhänger entstanden.

Die ersten Versuche gingen noch daneben, aber nach ein paar Versuchen hatten wir den Dreh raus.  Und für alle die es interessiert gibt es hier eine kurze Fotoanleitung.

 
Man nehme
·         * Kokosfett
·         * Loses Vogelfutter
·         * Plätzchenausstechformen
·         *  Alufolie
·         *  Zahnstocher


Als erstes die Ausstechformen gut mit der Alufolie umwickeln. Dabei muss man aufpassen, dass alles gut anliegt, da sonst das Fett raus läuft. Können wir ein Lied davon singen – schöne Schweinerei.


Danach wird das Fett geschmolzen. Für die ersten Versuche haben wir immer nur einen Würfel von dem bekannten Kokosfett genommen. Später kann man dann auch größere Mengen verwenden. Das Fett wird komplett geschmolzen und muss dann – GANZ WICHTIG! – wieder fest werden. Nicht so fest, dass man es nicht mehr formen kann und auch nicht so flüssig, dass es aus den Förmchen läuft, sondern so ein Zwischending.


Ich persönlich konnte die Zeit nicht abwarten und war der Meinung, dass es ja egal wäre ob nun fest oder flüssig und so ist alles daneben gelaufen, trotz Alufolie um die Ausstechformen. Schöne Schweinerei!

Wenn das Kokosfett wieder fester ist gibt man das lose Vogelfutter hinzu. Gut vermengen und in die Formen füllen.
Zuletzt noch einen Zahnstocher rein stecken, der dann später für das Loch zum Aufhängen sorgt.
Eine Nacht sollte alles stehen – am besten an einem kühlen Ort - um wieder fest zu werden.




Mit einem Anhänger versehen haben wir unsere nach draußen gehangen. Lange hat es bei uns nicht gedauert bis der erste Besucher zum fressen kam. Ganz zur Freude unserer Kinder und besonders Juli, die jetzt wohl dauerhaft am Fenster sitzt ...